Sonntag, 26. März 2017

Der perfekte Studentendrucker – darauf sollten Studenten achten

Allgemeines

Gerade Studenten sind darauf angewiesen, für ihre Arbeiten leistungsstarke, aber günstige Geräte zur Verfügung zu haben. Grundsätzlich gibt es Drucker an den Universitäten, die jedoch für jede Seite Ausdruck eine bestimmte Gebühr verlangen. Deshalb macht es Sinn, dass sich Studenten selbst ein Gerät kaufen. Dabei gilt es wichtige Punkte wie das Druckaufkommen, die Kosten sowie die Druckgeschwindigkeit zu beachten. Nur so ist gewährleistet, dass dann auch das perfekt auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte Modell gefunden wird.

Auf die Kosten achten

Einer der wichtigsten Punkte, auf die Studenten achten müssen, sind die Kosten. Das soll aber nicht heißen, dass automatisch einfach ein günstiges Gerät gekauft werden soll. Auf lange Sicht gesehen, macht eine etwas teurere Anschaffung durchaus mehr Sinn, denn immerhin ist ein Drucker eine langfristige Investition. Deshalb ist nicht nur der Kaufpreis entscheidend, sondern vor allem die Folgekosten. Während ein Farblaserdrucker durchaus teuer sein kann, erscheint ein Tintenstrahlmodell auf den ersten Blick günstig. Der Unterschied liegt in den Kosten, die im Laufe der Zeit auf den Studenten zukommen. Bei Tintenstrahldruckern kann es schnell passieren, dass die Tinte bei längerer Nichtnutzung trocknet und ausgetauscht werden muss. Unter anderem können auch die Druckköpfe beschädigt werden, was weitere Kosten verursacht. Ein Laserdrucker hat dieses Problem nicht, denn Toner bzw. das Tonerpulver im Gerät kann nicht eintrocknen. Außerdem sind die Ausdrucke schmierfrei, womit auch wichtige Arbeiten perfekt ausgedruckt werden können. Ein guter Vergleichswert ist der Preis pro Blatt, der von vielen namhaften Herstellern genannt wird. Dieser Seitenpreis sollte der Qualität des Druckes angemessen sein, wobei zwischen Bild und Text unterschieden werden muss.

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Entscheidung über Zusatzfunktionen

Sobald feststeht, wie hoch das Budget für die Anschaffung des Drucker ist, können weitere Überlegungen, etwa zur Ausstattung des Gerätes, angestellt werden. Dabei geht es meist um sogenannte Multifunktionsgeräte, die neben Drucken, auch noch Scannen, Kopieren oder Faxen können. Was die Maße betrifft, sind solche Modelle zwar meist größer und natürlich auch in der Anschaffung etwas teurer, doch für Studenten können sie sich dennoch lohnen. Wer zusätzlich sparen möchte, sollte bei einem Drucker auf die sogenannte Duplex-Funktion achten. Diese gewährleistet nämlich, dass sowohl die Vorder- als auch die Rückseite eines Dokumentes bedruckt wird. Praktisch ist für viele Studenten auch ein Großformatdrucker, wenn größere Formate als DIN A4 als Ausdrucke erwünscht sind.

AirPrint, WLAN und Co als Sonderausstattung

Drucker für Studenten entpuppen sich immer öfter als durchaus moderne Endgeräte, die mit modernen Zusatzfunktionen punkten. Vor allem AirPrint kann sehr interessant sein, da bekanntermaßen viele Studenten ohne Smartphone nicht mehr auskommen. Dank dieser Funktion ist es nämlich möglich, Bilder, Dokumente, aber auch PDF-Dateien direkt vom Handy bzw. vom Tablet an den Drucker zu senden. Dabei ist kein gesonderter Anschluss des Gerätes an den Drucker notwendig, auch kein vorheriges Herunterladen der Datei. Das Ganze funktioniert mit einem einfachen Klick und schon wird das entsprechende Dokument gefertigt. Sehr sinnvoll für Studenten, die zum Beispiel in einer WG wohnen oder sich mit mehreren Personen einen Haushalt teilen, ist ein WLAN-Drucker. Dank eines separaten Netzwerkes, zum Beispiel einem Ethernet, kann bequem drahtlos mit dem Drucker Kontakt hergestellt werden. Damit können mehrere Personen aus dem gleichen Haushalt auf das Gerät zugreifen. Damit müssen sich nicht alle extra ein individuelles Modell zum Ausdrucken ihrer Arbeiten kaufen, sondern können sich die Kosten dafür teilen. So kann es auch möglich werden, dass Studenten nicht zum günstigsten Preis ihren Drucker kaufen müssen, sondern sich durch Zusammenlegen der Finanzen der Anschaffungspreis für ein hochwertigeres Modell zustande kommt.

Auf Rabatte für Studenten achten

Klar ist, dass viele Studenten auf ihr – meist eher eingeschränktes – Budget achten müssen. Beim Kauf eines Druckgerätes sollten sie deshalb auch auf die entsprechenden Rabatte vieler Hersteller achten. Gerade die großen Marken haben längst das Potential dieser Zielgruppe erkannt und bieten deshalb individuelle Nachlässe für viele Geräte an. Diese können sich durchaus im Bereich von bis zu 20 Prozent Abzug wie bei Epson vom eigentlichen Kaufpreis bewegen. Damit dieser auch in Anspruch genommen werden kann, müssen sich Studenten einfach auf der hauseigenen Website des Herstellers registrieren und eine Kopie ihres Studentenausweises per Email senden. Damit wird der Rabatt bei einer anschließenden Bestellung bequem und rasch abgezogen und die Studenten kommen in den Genuss eines hochwertigen Produktes für den perfekten Ausdruck ihrer Arbeiten, ohne dafür allzu tief in die Tasche greifen zu müssen.

Kosten reduzieren durch kompatible Patronen & Toner

Eine sinnvolle, wenn auch nicht ganz kritikfreie Möglichkeit die Kosten beim Drucken möglichst gering zu halten, sind Patronen und Toner alternativer Hersteller. Durch die Verwendung der günstigen Verbrauchsmaterialien lassen sich erhebliche Kosten sparen. Hier sollte allerdings auf den richtigen Hersteller geachtet werden. Viele Tinten und Toner kommen aus Asien und könnten nicht einwandfrei funktionieren, dies kommt besonders häufig im Dumping-Preisbereich vor. Deshalb sollte auf die richtige Auswahl des Herstellers geachtet werden. Laut Stiftung Warentest gibt es sogar alternative Tintenpatronen, die bessere Ergebnisse erzielen, als das Original.

Praxistipp: Viele Hersteller streuen das Gerücht, dass die Garantie erlischt, wenn kompatible Patronen verwendet werden. Das ist eine Lüge und aus wettbewerbsrechtlichen Gründen nicht möglich. Der Hersteller befindet sich in der Beweispflicht, dass die Patrone oder der Toner für einen Defekt verantwortlich ist. In diesem Fall ist der Hersteller der Verbrauchsmaterialien für die Reparatur verantwortlich.

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