Freitag, 25. Oktober 2019

Bitcoinhandel- Bleibt der Trend in 2020 bestehen?

Allgemeines

Online-Invests in Bitcoin für Studenten und andere Anleger auch künftig profitabel?

Im Handel mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen konnten Anleger in der Vergangenheit viel Geld verdienen. Vor allem für Studenten war der Bitcoin-Handel eine lukrative Möglichkeit, um ihr Budget aufzubessern. Bitcoin und Co. zeichnen sich aber durch eine hohe Schwankungsanfälligkeit aus. Weitere Unsicherheitsfaktoren treten hinzu. Düstere Konjunkturaussichten, Negativzinsen und sowie Aktien- und Immobilienmärkte auf hohem Preisniveau verunsichern Anleger ganz allgemein. Viele institutionellen Investoren halten in einer solchen Phase lieber hohe Cash-Bestände, als zu stark in hoch bewerteten Anlageformen investiert zu bleiben. Diese Marktlage hat womöglich sogar positive Konsequenzen für den Bitcoinhandel. Viele Anleger und Händler fragen sich dennoch, ob der insgesamt positive Trend von 2019 in 2020 Bestand haben wird.

Halbierung der Bitcoin-Blöcke in 2020

Im Mai 2020 steht eine Halbierung der Bitcoin-Blöcke bevor, von Insidern auch als Halving bezeichnet. In der Vergangenheit war zu beobachten, dass nach einer Halbierung die Preise des Bitcoins stiegen. Nach der ersten Halbierung im Jahr 2012 erreichte der Bitcoin 2013 ein damaliges Allzeithoch. Nach der Halbierung von 2016 fand 2017 eine ähnliche Entwicklung statt.

Für abgebaute Blöcke erhalten die Bitcoin-Miner nämlich eine Belohnung in Form von Bitcoins. Der deflationär angelegte Algorithmus sorgt dafür, dass die Belohnung heute geringer ausfällt als noch vor Jahren. Lag die Belohnung im Jahr 2012 noch bei 50 Bitcoins, sind es heute nur 6,25. Die sinkende Belohnung führt außerdem dazu, den Mining- oder Verkaufsdruck zu reduzieren. So gelangen immer weniger neue Bitcoins auf den Markt. In einer solchen Situation kann die Nachfrage das Angebot leicht übersteigen. Die Folge besteht in kräftigen Kursanstiegen.

Mit Robots Kursentwicklungen prognostizieren

In der bevorstehenden Halbierung sehen viele Anleger eine günstige Gelegenheit, um in den Markt einzusteigen bzw. die vorhandenen Bitcoin-Positionen im Portfolio zu erhöhen. Wer von den von vielen Experten prognostizierten Entwicklungen profitieren, sollte deshalb nicht allzu lange warten. Denn der Bitcoin hat das Sommerhoch der Monate Juli und August 2019 inzwischen wieder verlassen und kann zu moderaten Preisen erworben werden.

Um Trades mit Kryptowährungen wie Bitcoin schnell und kostenschonend auszuführen, gibt es automatisierte Softwarelösungen. Eine neue Variante für das Online-Invest ist Bitcoin Profit. Die Software nutzt Analysetools aus der Charttechnik und analysiert damit Marktentwicklungen. Aus diesen lassen sich Wahrscheinlichkeiten für kletternde oder sinkende Kurse errechnen. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse kauft oder verkauft die Software Bitcoins, um einen Gewinn für den Händler zu erzielen.

Umfeld für Kryptowährungen

Niemand kann mit Exaktheit sagen, wie sich Kryptowährungen langfristig entwickeln werden. Auf politischen Widerstand stoßen ambitionierte Vorhaben wie die von einem Facebook-Konsortium geplante zentralisierte Komplementärwährung Libra. Der Grund liegt in der Absicht, eine wichtige Rolle als weltweites Zahlungsmittel spielen zu wollen. Bei echten dezentralen und vornehmlich der Kapitalanlage dienenden Formen wie Bitcoin scheint es weniger politischen Gegendruck zu geben.

Manche Experten erwarten außerdem, dass die große Stunde von Bitcoin und Co. nach einem heftigen Börsengewitter schlagen wird. Dann dürften vor allem institutionelle Investoren zunächst aus Aktien aussteigen. Wenn nur ein kleiner Teil des Cash-Bestandes in Kryptowährungen investiert würde, könnte der Kurs des Bitcoins rasant steigen. Eine solche mögliche Entwicklung würde durch die vergleichsweise geringe Marktkapitalisierung des Bitcoins enorm begünstigt.

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